Offenes Atelier: Mend
Come, see and mend!
Ich freue mich endlich einen Platz zum Arbeiten, Zusammenkommen und für kleine Workshops gefunden zu haben.
Ab August werde ich immer wieder in meinem neuen Atelier in Salzburg in der Pfeifergasse 18 anzutreffen sein- am besten mit Voranmeldung kommen- denn ich bin zwischenzeitlich auch viel unterwegs.
Hier kann ich Hilfe bei auftretenden Stopf- und Flickfragen geben, oder ihr meldet euch zu einem Workshop an.
Wie schon immer. Ich stopfe und repariere nicht eure Kleidungsstücke, sondern helfe euch wie ihr es - auch in Zukunft- selber machen könnt.
Das ist nämlich viel nachhaltiger und ihr habt viel mehr davon, denn so könnt ihr alle (wissenschaftlich nachgewiesenen) Vorteile von Handarbeiten genießen. Ihr schafft etwas mit euren Händen, was nachweislich zu mehr Zufriedenheit führt und dem Gefühl etwas gemeistert zu haben. Ihr seid unabhängiger und müsst euch nicht dem Konsumzwang unterstellen. Außerdem ist Sticken und Flicken sehr meditativ und kann sehr entspannend wirken. Und natürlich, ganz wichtig- die soziale Komponente. Zusammenkommen, ratschen und etwas gemeinsam tun - das tut immer gut.
Ihr könnt bei mir einiges über die japanischen Reparier- und Sticktechniken Sashiko und Boro in all ihren Varrianten erfahren, aber auch die vielfach in Vergessenheit geratenen Stopftechniken unserer Großmüttter neu entdecken. Ob Ihr es glaubt oder nicht: Sockenstopfen kann ein sehr kreatives Erlebnis sein. Kommt und probiert es aus!
Es wird auch Sashiko-Nadeln und ein paar ausgewählte Garne geben.
Warum heißt mein Geschäft eigentlich MEND?
mending bedeutet nicht nur ausbessern, flicken, reparieren, stopfen, sondern auch verbessern, heil werden, genesen (she is mending = sie ist auf dem Weg der Besserung).
Mit mend können wir ein Zeichen setzen: Wenn wir unsere Kleidung pfleglich behandeln, Löcher und Schadstellen ausbessern können, brauchen wir sie nicht auf die riesigen Kleiderberge werfen, die es schon gibt. Wir können zeigen, dass wir uns nicht vom vorherrschenden Konsumzwang diktieren lassen und mit unseren Ressourcen und mit uns fürsorglich umgehen.
Das ist immerhin ein kleiner Beitrag die Welt zu verbessern.

